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Zeitlupe - das online-magazin |
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| Zum Selbstverständnis der ZEITLUPE oder warum es noch eine informative Website zu afrikanischen Themenkomplexen geben muss Zeitlupe 2004 Afrika hat viele Gesichter! Die Medienlandschaft in Europa beschränkt sich in ihrer Berichterstattung demgegenüber häufig auf die sieben großen K’s, mit denen das Leben auf dem fast dreimal größeren Kontinent beschrieben wird – Kapitalflucht, Katastrophen, Korruption, Krankheiten, Kriege, Kriminalität und Krisen. Das unabhängige ZEITLUPE-MAGAZIN möchte Informationen jenseits dieses einseitigen Nachrichten-Mainstreams vermitteln und somit ein vielfältigeres Interesse am afrikanischen Kontinent wecken. Wir möchten versuchen, in unseren Artikeln nicht das ausschließlich düstere Bild von der „Wiege der Menschheit“ nachzuzeichnen. Denn auch so wird der afrikanische Kontinent heute zuweilen bezeichnet, weil nicht nur in Kenia gefundene, 3,9 bis 4,2 Millionen Jahre alte Knochenreste, sondern auch einfache, unter anderem in Tansania entdeckte Gerätschaften als die ältesten Zeugnisse menschlichen Lebens gelten. Indes ist es nicht unsere Absicht, die zum Teil grausame Realität, die auf dem Kontinent unumstritten anzutreffen ist, schönzureden und zu verkennen. Die zum Teil verharmlosenden Darstellungen der deutschen Szene für Entwicklungszusammenarbeit sollen hier ebenso entlarvt werden, wie der „missionarische“ und der „Krawalljournalismus“, die den abschreckenden Qualitätsverlust deutscher Medien repräsentieren. Die afrikanische Wirklichkeit stellt sich äußerst facettenreich dar – unsere Aufgabe soll es deshalb sein, dieser Vielfalt gerecht zu werden! Bestehende Quellen der Informationsvermittlung über Themen rund um den afrikanischen Kontinent sind zumeist entweder in der Tauglichkeit der zugrundeliegenden Recherche anzweifelbar, oder heben auf eine für den Durchschnittsbürger undurchsichtige Fachsprache ab. Die ZEITLUPE soll deshalb eine Art Brückenfunktion zwischen dem scheinbar unerreichbaren Elfenbeinturm der Experten und dem fachfremden Wohnzimmer ausfüllen. Die Zielgruppe der ZEITLUPE sind demzufolge alle an Afrika interessierten Internetnutzer. Besonders für den interessierten Normalbürger, für Schüler und Studenten soll dieses Magazin eine unnötige Bildungslücke schließen. Die ZEITLUPE wird von der Initiative Makeba e.V., dem Schwesterverein des Frauen- und Kulturzentrums Centre Makeba in Bouaké, der zweitgrößten Stadt der Republik Côte d'Ivoire, herausgegeben. Die Arbeit der Initiative Makeba hat drei Schwerpunkte. Neben der finanziellen Unterstützung des Centre Makeba möchten wir zur Diskussion in Deutschland anregen und den Austausch zwischen den Kulturen fördern. Unser Praktikumsprogramm ist auf Grund des im September 2002 ausgebrochenen Bürgerkrieges in der Côte d’Ivoire zum erliegen gekommen. Finanzielle Hilfe kann nur noch eingeschränkt geleistet werden. Indes wird dieser Konflikt von der deutschen Presse kaum beachtet. Die Herausgabe der ZEITLUPE soll ein Zeichen der Anteilnahme sein und unser Bemühen ausdrücken, die deutschsprachige Öffentlichkeit an den Schicksalen afrikanischer Menschen teilhaben zu lassen. Die Initiative Makeba möchte damit afrikabezogene Themen in verständlicher Form für eine breite Zielgruppe zugänglich machen. Mit Hilfe der ZEITLUPE sollen die interaktiven Möglichkeiten des Mediums Internet genutzt werden, um aktuelle Themen kritisch zu begleiten und Sie als Leser in die Diskussionen einzubinden. Das ZEITLUPE-MAGAZIN versteht sich folglich als offenes Projekt. Das bedeutet, dass wir über Ihre Beiträge und Kommentare erfreut wären und wir an Ihrer Kreativität und Ihrem Einfallsreichtum interessiert sind. Sie können uns unterstützen, indem Sie Artikel und Leserbriefe schreiben. In Kürze wird den Lesern auch ein Forum zur Verfügung stehen, in dem Diskussionen der Leser untereinander und zwischen den Lesern und Redakteuren direkt im Internet möglich sein werden. Neben diesen Möglichkeiten der unmittelbaren Mitwirkung am ZEITLUPE-MAGAZIN können Sie uns auch finanziell unterstützen, indem Sie an die Initiative Makeba spenden und uns so helfen, die laufenden Kosten der ZEITLUPE zu decken. Für den Inhalt der einzelnen Artikel sind die Autoren verantwortlich. Außerdem sind bei Gebrauch nur einer grammatikalischen Geschlechtsform in unserem Internetangebot selbstverständlich immer beide Geschlechter gemeint, soweit aus dem jeweiligen Zusammenhang nicht eindeutig anderes hervorgeht. Die Initiative Makeba und die Redaktion des ZEITLUPE-MAGAZINS
wünschen ihnen viel Spaß beim Lesen und Diskutieren.
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