| November 2004 |
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Zeitlupe - das online-magazin |
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Kurz gemeldet aus der Europäischen Union: Mehrheit des Europäischen Parlaments schließt
sich Beschluss der UN für Waffenembargo an und fordert zugleich mehr
Engagement in der Elfenbeinküste In ihrem „gemeinsamen Entschließungsantrag“ vom 18.11.2004 unterstützen die Mehrheit der Fraktionen im Europäischen Parlament (EVP-ED-, SPE-, ALDE/ADLE-, GRÜNE/EFA- und KVEL/NGL) das durch die UN ausgesprochene Waffenembargo gegen die Regierung des westafrikanischen Küstenstaates. Zugleich fordern die Parlamentarier in dem Schreiben aber auch die EU auf, sich in verschiedener Hinsicht mehr in dem durch militärische und politische Unruhen zerrütteten Staat zu engagieren. HANNOVER (Zeitlupe) – Neben dem Gedenken der Opfer der jüngsten Entwicklungen in der Elfenbeinküste enthält der Antrag der Fraktionen des EPs die Aufforderung an die Konfliktparteien Verhandlungen „dringend“ wieder aufzunehmen. Daneben begrüßen sie das Waffenembargo durch die Vereinten Nationen sowie deren Friedenssicherungsmission. Zugleich kritisieren sie aber, dass die Licorne-Mission, nur durch Frankreich unterstützt, keinen gesamteuropäische Schrift aufweise. Schließlich fordern die Parlamentarier den
Europäischen Rat auf, sich intensiver mit den Ursachen des Konfliktes
zu befassen, um so für mögliche Konfliktpräventionen zu
lernen. Ebenso appellieren sie an den Rat sich für den Einsatz einer
Friedenstruppe der Afrikanischen Union in der Elfenbeinküste einzusetzen.
Schließlich sprechen sie sich dafür aus, dass die EU und die
UN sobald wie möglich die humanitäre Hilfe für das Land
aufstocken sollten. |
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