November 2004

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Stimmen zur Wahl in Namibia

BERLIN (Zeitlupe) – Die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Namibia sind schon entschieden, schreibt Bartholomäus Grill in der ZEIT (11. November 2004). Obwohl die Bevölkerung erst am 16. und 17. November an die Urnen gerufen ist, sei die alte Regierungspartei schon jetzt der sichere Sieger – weil keine Bessere existiere.

Die beiden größten Oppositionsparteien, der Congress of Democrats (CoD) und die Deutsche Turnhallen-Allianz (DTA), hätten schlichtweg keine geeigneten Konzepte, um gegen die South West Africa People’s Organisation (SWAPO) eine Chance zu haben – vor allem weil letztere noch stark von ihrem Image als Befreiungsbewegung profitiert, meint der Verfasser.

Die Befürchtung, dass Namibia dem gewaltsamen Weg Simbabwes folgen könnte, werde von Teilen der Bevölkerung brüskiert zurückgewiesen. „Namibia ist ein Rechtsstaat, habt ihr das nicht kapiert?“ zitiert der Autor eine junge Anwältin. „Sie träumen von Handys, nicht von Harken“, beendet Grill seine Reportage über die Stimmung in der Wählerschaft Namibias.
(max)


Link zum Artikel: http://zeit.de/2004/47/Namibia


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