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Aufschwung trotz Flaute

Afrikanische Unternehmen expandieren / „ethnotrade“

BERLIN (Zeitlupe) – Zunehmende wirtschaftliche Aktivität und Festigung attestiert der Publizist und Afrika-Experte Sam Atsu Nove den afrikanischen Unternehmen in Berlin in der interkulturellen Handelszeitung „ethnotrade“ (Februar/März 2004). Vor allem in den Branchen Konsumläden („Afro-Shops“), Gastronomie, Gebrauchskunst und Reisebüros steige die Anzahl afrikanischer Selbständiger.

Insgesamt lebten nach Angaben des statistischen Landesamts im Jahr 2003 16 984 Afrikaner in Berlin, davon waren 791 Frauen, so der Verfasser. Den größten Anteil stellten die 2 900 Ghanaer. Dem geringen Anstieg an Zuwanderern aus Afrika im Vergleich zum Vorjahr stehe ein sehr viel größeres Wachstum afrikanischer Geschäfte in der Bundeshauptstadt gegenüber.
So sind laut Sam Atsu Nove rund 40 „Afro-Shops“ in Berlin zu finden, in denen es von Lebensmitteln bis hin zu Musikvideos und Filmen eine Vielzahl an Waren vom afrikanischen Kontinent gebe. Von den 25 afrikanischen Restaurants in Berlin seien sieben in den letzten sechs Monaten eröffnet worden. Dies ist ein Indiz dafür, dass die afrikanische Unternehmer-Szene trotz wirtschaftlicher Flaute in Deutschland expandiert, merkt der Verfasser an. (max)

 

 


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