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Erste Ausgabe März/April 2002 |
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Zeitlupe - das online-magazin |
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Campus-Visionen:
Erster Campus-Visionär ist der 26 Jahre alte Matthias Schröder, der an der Berliner Universität der Künste Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation studiert. Der Tischlergeselle ist einer der Mitbegründer des Frauen- und Kulturzentrums MAKEBA (Elfenbeinküste). Heute ist er als stellvertretender Vorsitzender in der Initiative Makeba e.V. aktiv und organisiert das nächste Kunst- und Kulturfestival in Berlin-Friedrichshain.
Der Studierende der Zukunft entwickelt nicht nur Ideen, sondern investiert seine Energie vor allem in deren Realisierung. Er soll in Eliteschulen eine Chance sehen und sie nicht als Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz betrachten - der wird leider schon im jetzigen System missachtet und führt zu sehr mittelmäßigen Ergebnissen. 2. Wie müsste die Universität der Zukunft aussehen, damit Du sie Deinen Kindern empfehlen würdest? Der Praxisanteil beträgt mindestens 50%, der Großteil der Veranstaltungen findet in Seminaren und Arbeitsgruppen statt, ein Auslandssemester ist Pflicht und es gibt mindestens europaweit kompatible Abschlüsse. 3. Welches Studienfach sollte es in der Zukunft geben? Management von Organisationen, denn fälschlicherweise wird immer noch geglaubt, nur große Wirtschaftsunternehmen benötigen Management. Die Schwäche vieler Organisationen liegt in deren katastrophaler Leitung. 4. Was würdest Du als erstes an Deiner Universität verändern, wenn Du die Möglichkeit dazu hättest?
5. Wie sieht Deine Wunschprofessorin/ Dein Wunschprofessor der Zukunft aus? Auf jeden Fall ohne Beamtenstatus. Man sollte verstärkt mit Gastprofessuren Leute aus der Praxis holen und jungen Wissenschaftlern schneller eine Chance zur Lehre geben. Für alle Profs sollte ein Code zu erbringender
Mindestleistungen festgelegt werden, an dem sich auch ihr Gehalt orientiert.
Ein wenig Wettbewerb würde ihnen und unserer wissenschaftlichen Zukunft
sehr gut tun. |
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